Mittwoch, 13. Mai 2020

Liebe werdende Eltern,

derzeit darf eine symptomfreie Person (in der Regel der Partner) für eine Stunde pro Tag zu Besuch kommen. Hierfür müssen Sie sich einen Besucherausweis am Empfang holen und einen eigenen Mundschutz mitbringen. Die generelle Besuchszeit ist von 11 – 16 Uhr und es darf nur ein Besucher im Zimmer sein.
 
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Telefonnummer: 0221 / 479-32 700

Bleiben Sie gesund!
Ihr Geburtshilfeteam
 

Freitag, 8. Mai 2020

COVID 19

Liebe werdende Eltern,

Covid 19 ist überall Thema und die damit verbundenen Veränderungen betreffen natürlich auch unsere Abteilung.

Hier zur Übersicht die Informationen in Kürze für Sie:
  • Erfreulicher Weise kann die Hebammensprechstunde wie gewohnt stattfinden
  • Zur CTG-Kontrolle und zur Geburtsplanung dürfen Sie als Schwangere kommen
  • Eine symptomfreie Bezugsperson darf Sie bei der Geburt begleiten
  • Auch bei einer Geburt durch Kaiserschnitt dürfen Sie eine symptomfreie Bezugsperson dabei haben
  • Nach der Geburt können Sie sich in Ruhe als Familie kennen lernen
  • bei Verfügbarkeit sind Familienzimmer erlaubt, jedoch darf die Begleitperson während des Aufenthalts das Krankenhaus nicht verlassen
  • Derzeit darf eine symptomfreie Person (in der Regel der Partner) für eine Stunde pro Tag zu Besuch kommen. Hierfür müssen Sie sich einen Besucherausweis am Empfang holen und einen eigenen Mundschutz mitbringen. Die generelle Besuchszeit ist von 11 – 16 Uhr und es darf nur ein Besucher im Zimmer sein.

Folgende Angebote können wir z.Z. leider nicht stattfinden lassen:
  • Akupunktursprechstunde
  • Kreißsaalführungen

Diese Veränderungen dienen Ihrem und unserem Gesundheitsschutz. Über etwaige Veränderungen/Lockerungen informieren wir Sie zeitnah.

Eine telefonische Beratung bieten wir werdenden Eltern - als Ersatz für unsere abendliche Kreißsaalführung - ab dem 07.05.2020 täglich (Montag bis Freitag) von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr an. Hier wird Ihnen eine kompetente Gynäkologin für Ihre Fragen unter der Telefonnummer 0221/479-32700  zur Verfügung stehen.

Herzliche Grüße
Ihr Geburtshilfeteam
 

Liebe werdende Eltern,

Die aktuelle Situation stellt uns alle vor große Herausforderungen.

Viele alltägliche und selbstverständliche Dinge sind nicht möglich. Dazu zählt beispielsweise auch unsere abendliche Kreißsaalführung.

Wir möchten Ihnen in dieser Zeit gerne weiterhin unsere Hilfe und Unterstützung anbieten sowie Ihnen Informationen an die Hand geben. Deshalb bieten wir Ihnen eine telefonische Beratung ab dem 07.05.2020 täglich (Montag bis Freitag) von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr an.

Ihnen wird eine kompetente Gynäkologin für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Telefonnummer: 0221 / 479-32 700

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung

Bleiben Sie gesund!
Ihr Geburtshilfeteam
 

Mittwoch, 19. April 2017

Über ein Jahr gute Erfahrungen mit Livopan (Lachgas)!


Bereits seit Anfang des letzten Jahres nutzen wir in unserem Kreissaal zur Schmerztherapie auch Livopan. Hierbei handelt es sich um ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff, dass zur Therapie leichter und mittelschwerer Schmerzen angewendet wird. Bereits nach einer kurzen Testphase haben wir uns aufgrund zahlreicher positiver Rückmeldungen dazu entschlossen, Livopan dauerhaft anzubieten.
Das Gasgemisch kann von der Entbindenden bequem über eine Maske eingeatmet werden. Die schmerzlindernde und entspannende Wirkung tritt bereits nach wenigen Atemzügen ein. Genauso schnell wie die Wirkung einsetzt, klingt sie nach der Anwendung auch wieder ab - das Gas wird einfach abgeatmet.
Die Bewegungsfreiheit während der Geburt wird nicht eingeschränkt. Dies schätzen vor allem mehrgebärende Patientinnen, die eine Alternative zur PDA wünschen. Genauso gut kann Livopan während der Eröffnungswehen genutzt werden oder um die kurze Wartezeit bis zur PDA zu überbrücken.

In der breiten Anwendung von Livopan wurden keinerlei negative Effekte auf das Baby beobachtet. Der Sauerstoffanteil von LIVOPAN® kann die Sauerstoffkonzentration in der mütterlichen Blutbahn erhöhen. Vor allem während der anstrengenden Geburtswehen kann dies durchaus von Vorteil für Mutter und Kind sein.

Unter der Geburt gibt es, abhängig von der Intensität der Schmerzen, zahlreiche Möglichkeiten zur Linderung z.B. entspannende Bäder, Wärmekissen, Akupunktur, Homöopathie, entkrampfende und schmerzstillende Medikamente ( z.B. Buscopan oder Dipidolor) sowie die PDA.

Lassen Sie sich hierzu von unseren Geburtshelfern beraten!

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Kaiserschnitt-Bonding

Ein geborgener Start ins Leben 


Endlich bist du da! Überglücklich schließt die Mutter ihr gerade geborenes Baby in die Arme und betrachtet es verliebt. Der Hautkontakt zur Mutter gibt dem Neugeborenen Geborgenheit, die vertraute Stimme und der beruhigende Herzschlag, den es auf der Brust der Mutter hört, helfen ihm die Strapazen der eben erlebten Geburt zu verarbeiten. Diese Momente des engen Hautkontaktes direkt nach der Geburt, auch ‚Bonding‘ genannt, bereiten den Weg für eine stabile und gesunde Eltern-Kind-Bindung.

Direkter Hautkontakt und eine ungestörte Atmosphäre für Eltern und Neugeborene werden nach natürlicher Geburt inzwischen in fast allen Kreißsälen gefördert. Viele Studien bestätigten die positiven Effekte des Bondings auf Mutter und Kind. Die Kinder zeigen ein besseres Trinkverhalten, eine stabilere Körpertemperatur, weniger Atemprobleme, weniger Schwankungen in ihrem Blutzuckerspiegel und noch viele weitere positive Aspekte.

Im Falle eines Kaiserschnittes kommt es jedoch in vielen Kreißsälen zur Trennung von Mutter und Kind, teilweise sogar über zwei Stunden. Dabei wissen wir, dass gerade nach einem Kaiserschnitt der ausgiebige Hautkontakt und das frühe Anlegen besonders wichtig für einen optimalen Still-Start sind.

Deswegen ist es in unserem Kreißsaal bereits lange Zeit Standard, dass Mutter und Kind während des Kaiserschnittes nach Möglichkeit nicht getrennt werden - das Neugeborene bleibt, in warme Tücher gewickelt, an der Seite der Mutter bis zum Ende des Kaiserschnittes im OP-Saal. Um die Situation für unsere Kaiserschnitt-Mütter weiter zu verbessern, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, das Bonding zu optimieren und auch während des Kaiserschnittes den direkten Hautkontakt zwischen Mutter und Neugeborenem zu ermöglichen. Immerhin kommt fast jedes dritte Kind mittels Kaiserschnitt zur Welt. Warum sollte diesen Kindern der für sie so wichtige Hautkontakt verwehrt werden?

Deswegen ist in unserem Kreißsaal das Kaiserschnitt-Bonding eingeführt worden. Die begeisterten Rückmeldungen der Mütter, die das Kaiserschnitt-Bonding als erste ausprobieren konnten, haben uns darin bestärkt, wie gut und wichtig dieser Weg ist. Beim Kaiserschnitt-Bonding wird das Baby direkt während des Kaiserschnittes der Mutter Haut-an-Haut auf die Brust gelegt. Das Neugeborene kann hier, gestützt durch ein schlauchförmiges Tuch (‚Bondingtop‘), den Hautkontakt zur Mutter genießen. Selbstverständlich kann auch der Vater diesen ganz besonderen Moment miterleben.

Um der Mutter und dem Neugeborenen ein Höchstmaß an positivem Bindungserlebnis zu garantieren, sind wir einen Schritt weiter als die meisten Geburtskliniken gegangen, die Kaiserschnitt-Bonding anbieten: die Untersuchung der Kinder haben wir ganz auf die Zeit nach dem Bonding verschoben. So können die Kinder direkt nach der Geburt zur Mutter. Die anwesende Hebamme vermag den Zustand der Neugeborenen auch auf der Brust der Mutter so gut einzuschätzen, dass die Kinder in einer sicheren Umgebung den Hautkontakt zur Mutter von der ersten Sekunde an genießen können. Die Sicherheit von Mutter und Kind hat bei uns immer oberste Priorität, so dass das Bonding bei Unwohlsein der Mutter
oder Auffälligkeiten des Kindes jederzeit unterbrochen werden kann. Sollte das Bonding während des Kaiserschnittes einmal nicht möglich sein, wird der ausgiebige Hautkontakt selbstverständlich unmittelbar nach dem Kaiserschnitt nachgeholt.

Mütter und ihre Neugeborenen profitieren umfassend vom  ausgiebigen Bonding direkt nach der Geburt und auch in den ersten Tagen nach der Geburt - die Babys schreien weniger, haben weniger Trinkprobleme, schlafen ruhiger, erreichen zügiger ihr Geburtsgewicht und leiden weniger häufig an Neugeborenengelbsucht, während die Mütter schneller lernen die
Signale ihres Babys zu verstehen. Aus diesem Grund haben die Mütter in unserer Abteilung seit langer Zeit die Möglichkeit ihr Neugeborenes 24 Stunden in einem Beistellbettchen bei sich zu behalten, das sogenannte „rooming in“.
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